Entgegen aller Vorhersagen, die in den letzten Tagen von den Wetterfröschen gemacht wurden, hatten wir einen einfach traumhaften Weg nach Pine Grove. Diese Strassen findet man nicht so leicht, wenn man nicht einen einheimischen Leader hat. Einfach unbeschreiblich ! Kleine und grosse Hügel mit und ohne Rocks, sowie auch nur Felsenlandschaften. Auch die Strassen waren in einem auffällig guten Zustand, keine Löcher oder Risse. Schade nur, das ich in der Gruppe einen festen Platz hatte und da meine Mitfahrer die Gegend kennen und nicht mehr allzu beeindruckt sind hatte ich keine Möglichkeit anzuhalten um Fotos zu machen. Einerseits aber auch gut, denn ich hätte wahrscheinlich die vierfache Zeit benötigt, auf Grund der zahlreichen „Fotostops“.
Die Fahrt führte uns durch alte, nicht mehr bewohnte Orte und auch einer liebvoll restaurierten Goldgräberstadt. Dort waren einige Schulklassen in Aktion, kinder die wollten, konnten Kleider aus dieser Zeit anziehen und an großzügig bemessenen Stationen ihr Glück versuchen und Goldwaschen. David war jungen Damen behilflich und zeigte ihnen wie man die „Schüssel “ richtig bewegt , um den leichteren Sand von dem schweren Gold zu trennen. Glod fanden sie Ber nicht. Das hatte jedoch Gary mit zum Campground gebracht ., stolz präsentierte er einen Deutschen Rum , in dem kleine Goldplättchen herumschwammen. Dieser Rum war tatsächlich so angenehm zu trinken without Cola or water. Heute morgen nutzten wir die noch trockene Zeit um in die Berge zu fahren, ran an die Schneefelder in einer Höhhe von ca. 1800 Meter. Kurzer Stop, schnell ein paar Bilder und wieder zurück zum Camp. Für morgen ist für Pine Grove partly cloudy no rain und für Hanford light rain before noon and after noon sunny party cloudy angesagt und somit werden wir früh starten, um eventuell den Wetterwechsel beim Dinner zu erleben.

Das Treffen in Pine Grove, wird wie viele andere Motorradtreffen auch immer mehr zu einem „grey / no hair“ Treffen, es fehlt zusehends an Nachwuchs.
Die Teilnehmer aus dem Norden California, Oregon und Washington sind bis auf einen alle mit dem Truck angereist, because they had snow on their way.
Heute, am Sonntagmorgen, sind wir bereits um 6:30 Uhr aufgebrochen, um dem grossen, angesagten Regen und Thunderstorm zu entgehen. Für Pine Grove war der frühe Vormittag ohne viel Regen, dafür Nachmittags Gewitter und für Hanford, Vormittags Gewitter und Nachmittags ohne Regen angekündigt. Ha, wir fuhren mit Sonne los und kamen trocken im Sonnenschein an. Beim start in den Bergen war es noch mächtig kühl, aber auf dem Weg wurde es immer wärmer. Ungefähr 30 Minuten vor Hanford wurde der Himmel mit einem Mal pechschwarz und gerade noch rechtzeitig konnten wir an einer Tanke sicheren Unterstand finden, denn was da innerhalb von Minuten aus den Wolken fiel, war alles andere als wenig. Es schüttete wie aus Eimern, nee, Badewannen und ruckzuck stand hier alles unter Wasser. Mit gewaltigem Donnern fing es dann auch noch an zu Hagel, aber nach 20 Minuten war alles vorbei und wir konnten locker weiterfahren.
Als Belohnung für diese Fahrt gönnten qir uns ersst einmal ein Eis. Ich bestellte das kleinstmöglichste Eis und bekam diesen Klotz, der war und ist nicht zu schaffen.
Das wäre eine echte Herausforderung für meine lieben Freund Rainer, aber ich denke er würde ihn wegputzen 😉
Montag ist eine kurze Pause angedacht und von Dienstag an werden wir dann an die Küste fahren und dort haben wir in einem Tent camping ground gebucht. Der Platz ist unmittelbar am Strand und mal sehen wie kalt das Wasser ist. Die Orte oder besser die Gegend die wir abfahren werden sind um Santa Cruz, Monterey, Half Moon Bay .
Freitag ist dann wieder Relaxen in Hanford angedacht und dann geht’s ab in den Norden. North California, Oregon und Washington. Wie man mir jetzt schon prophezeite ist dort kaum mit cellphone conection oder Internet zu rechnen, also wenn ihr mal nichts von mir hört / lesen tut, keine Bange!

I’LL BE BACK !