Valmeinier 2014

Valmeinier, wie soll ich sagen? Sagenhaft! Das ist mal ein Gebiet, welches ich zum Motorradfahren liebe!!!  Wie so manches Mal habe ich auf einer fb Magna-Gruppenseite von einem bevorstehenden Treffen gelesen und konnte es dieses Mal auch in meinen Alltag einbauen. Normaler Weise mache ich nicht unbedingt einen so frühen Übernachtungsstopp, jedoch wollte Erik, auch ein Magna-Gruppenmitglied, ebenfalls zu diesem VF-Treffen und OK dachte ich, was soll`s. ich machte also bei Erik stopp und JESUS (!) , das war ein Erlebnis. Erik sammelt Motorräder, Fahrräder und so manch anderes „Zeug“. Seltenes Zeug!! Was ich dort an Motorrädern und deren eigene Geschichte zu sehen und hören bekam, ein Wahnsinn. Sein eigentliches Geschäft ist eine Fahrradwerkstatt mit Verkauf, oder Fahrradverkauf mit Fahrradwerkstatt? Dann fehlen da aber noch die ungewöhnlichsten Fahrräder, die ich je gesehen habe. Kein Ramsch, auf keinen Fall ! Alles seltene Räder mit eigener Geschichte und Erik erzählte diese, so souverän , das kein Zweifel bei mir aufkam das er wohlmöglich flunkerte.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann gemeinsam los und oh Gott, Erik war Raucher und ein extrem starker noch dazu. Spätestens alle 20 bis 30 Minuten war ein Stopp angesagt, um eine durchzuziehen und mit einer brennenden Zigarette, bei offenen Visier wurde dann weitergefahren. Der Weg wurde dadurch gefühlt immer länger. Unglücklicher Weise kam es dann noch zu einem blöden Unfall. Ein LKW verlor unmittelbar vor uns die Karkasse von einem Reifen und das Teil lag dann hochkant auf unserer Fahrbahnseite. Ich konnte so eben noch ausweichen, Erik nicht , er überfuhr das Teil und dabei wurde sein Fuß stark nach hinten gebogen. Obwohl die gerufene Ambulanz ihm empfahl umzukehren wollte Erik weiterfahren und damit hatten wir noch öfter Stoppse. Mitten in der Nacht kamen wir dann am Hotel an und natürlich, es war niemand da. Das Hotel ist in einer Wintersportanlage, in der ein Gruppenmitglied Manager ist und der  machte es für uns möglich dort zu übernachten, kostenlos 😉  . OK, einen Hotelbetrieb gab es also bei unserer Ankunft nicht, lediglich konnte ich einen Arbeiter finden, der uns es ermöglichte in einer Hotellobby zu nächtigen. Aber immerhin, nicht draußen und es war so gerade halb eins nachts, aber wie so oft „neuer Tag, neues Glück!“ So war`s dann auch! Am nächsten kamen Lena und Marc, die Initiatoren, einfach perfekte Gastgeber und die verhalfen mir, über alle Sprachbarrieren hinweg, zu einem fantastischen Aufenthalt. Die Landschaft ist dort genau wie ich es mag, Serpentinen, Berge, weiter Blick! Den Rückweg habe ich dann über Italien und Schweiz gemacht, ohne Erik, dem wurden die Schmerzen immer mehr und er wollte den direkten Weg nehmen.

Streiche Holland, setze Tschechien

Angefangen hat meine Planung mit einer mittelgroßen Enttäuschung, über die ich aber sehr schnell hinweg kam. Ich bekam über fb eine Mitteilung, das die Holländische Honda Magna Gruppe ein Treffen veranstalltet. Toll dachte ich noch, auf dem Weg besuche ich dann auch meinen Vater und meine Tochter, weil annähernd selbe Richtung. Gut, ich meldete mich an und bekam prompt eine „Ausladung“ zurück, weil dieses Treffen nur für holländische Magnafahrer ist. Ich würde heute „F.CK“ denken, doch zu der Zeit war mir dieser universell einsetzbare Ausdruck von Freude, Ärger, Erstaunen, usw aber noch nicht geläufig. Kurzum, ich dachte, was soll das denn und erhielt in diesem selben Moment eine Nachricht aus der Tschechei. Auch dort wunderte man sich über diese, meine Ausladung durch den holländischen Club und lud mich umgehend zum dortigen Treffen ein,  das am selben Wochenende statt fand. Ich musste gar nicht lange überlegen, ich sagte zu und los gings. Ich fuhr die Strecke dorthin in einem durch und kam relativ geschafft nach 9 Stunden Fahrt dort an. Die Begrüßung durch dieLleute dort war jedoch dermaßen herzlich und freundlich, das jede Müdigkeit sofort vergessen war. Das Treffen war auf einem ehemaligen Urlaubsgelände, was früher mal für die „ärmere Bevölkerungsschicht“ kostenlos war. Heute sind es ganz normale Cämpingplätze, mit Einzel-, Doppel- und Familienhäuschen. Auch die Tschechen verstehen es zu feiern (wie die Dänen) und obwohl nur sehr wenige wenig Englisch sprachen, hatten wir jede Menge Spass . Natürlich gabe es auch eine gemeinsame Ausfahrt, auf traumhaft kurvenreichen Straßen, nur war es nix. Es gab keine Landschaft, wie Berge oder Landschaften zu sehen. Eh, nur Bäume …… dafür aber waren die Fahreen gespickt mit Aufgaben und Überraschungen, das hatten die Tschechen richtig gut gemacht! HALT einen Unterschied gabs da noch! Das Treffen war ein wirliches Treffen, soll heißen, das die ganzen Familien mit dabei waren. In der Zeit, in der wir fuhren, wurde die Kinder auf dem Campingplatz bespaßt, am grillen anschließend nahmen alle teil, nur zur Party verschwanden die Kids in den Hütten. Alles in Allem war dieses Treffen echt Kuhl !!! 

In 2017 gab`s da auch noch Dänemark

“ auch noch“ hört sich ziemlich zweitklassig an, war es aber nicht ! Bestimmt nicht, aber halt anders halt.

Da ich wusste, das nur Zeltplätze zur verfügung stehen verstaute ich meine Campingausrüstung, Zelt, Schlafsack und Iso-Matte auf meinem Mopettt und fuhr los. Um Gottes Willen ….. ich fuhr die A7 in Richtung Norden (klar) und schaute die ganze Zeit über in einen dunkelschwarzen Himmel. Kurz hinter der Grenze erwischte mich dann auch der Wolkenbruch. Es schüttete wie aus Badwannen, da ich aber bis zum Treffpunkt Rockcity MC P Sy`fyn noch einige Kilometer hatte und es wirklich nur ein ganz kurzer SChauer war, kam ich dort tatsächlich einigermaßen trocken an.Zuerst traff ich den Chef der gruppe, Christian und mit Ihm fuhr ich dann zum Vereinslokal Rockcity MC P Sy`Fyn. Auf dem Weg dorthin hielten wir in einigen kleineren Orte an, um den dort ansässigen Clubs einen kruzen Besuch abzustatten. Ich hätte nicht geglaubt, daß es in Dänemark soviel Clubs gibt und alle mit eigenem Patch. Ganz anders als es bei uns ist. Früher, many years ago, gab es diese lockere Vielfalt, diese Kultur auch bei uns. „Man“ hatte das selbe Hobby (Motorrad), traf sich regelmäßig (Clubhaus), gab sich einen Namen, trug eine Weste mit Patch (Abzeiechen). BIS…. die große Mutter kam und alles wurde doch anders. Warum, wieso, weshalb weiß ich nicht, halt anders.   Zurück zu meiner Tour, das Zelt war schnell aufgebaut und wie auf jedem Motorradtraffen, erstmal werden die Mopettts angeschaut und natürlich werden auch die ein oder anderen Sitzproben gemacht. Tja und dann ging`s los!!!!!! Junge Junge, die Dänen verstehen zu feiern, Für`s leibliche Wohl war mehr als ausreichend gesorgt und die Band, die war laut und machte dem Ort und dem Veranstallter  alle Ehre, halt ROCKCITY MC. Am nächsten Morgen fuhren wir dann zum Schloß Egeskov. Dort veranstalltet der Schloßherr einmal im Jahr, am Wochenende, eine Besichtigung seiner Sammelung und die ist HAMMER. In endlosen Räumen hängen an dünnen Stahlseilen, auf Schrauberhöhe,  Motorräder aus allen Epochen. Ich habe sie nicht gezählt, aber es waren sehr viele. Alle total clean und alle fahrbereit, wie man uns versicherte. Zumindest hatten alle ein Nummernschild und Gebrauchstspuren an den Reifen. Neben den Motorrädern sammelt der Herr Graf auch Feuerwehrautos aus vergangenen Jahrzehnten. Alles in allem ein echt sehenswerter Ort und immer einen Besuch wert. Als wir dort ankamen, waren wir nicht die ersten auf dem extra für Motorräder vorbereiteten Acker und als wir losfuhren gab es immer noch eine nicht aufhörende Schlange von ankommenden Bikes. Christian meinte, das mehr als 6000 Motorräderfahrer an dieser Veranstalltung teilnehmen.

2017 der Kurztrip für Kurzentschlossene ….. „Mich“

Eigentlich hatte ich das nicht für möglich gehalten, aber tatsächlich habe ich, wie viele andere, auch das Gefühl ein „mehr“ an Zeit ( am Meer) zu haben. Natürlichstimmt das so nicht, trotzdem stellte ich mir die Frage ….. und jetzt?

Mein blog ! Das ist es! Ich habe ja nicht nur eine Tour gemacht. Nein, da waren schon einige mehr und die werde ich hier nun auch einstellen. Da diese jedoch einige Jahre zurückliegen, ist es nicht so leicht für mich die Bilder in der richtigen Reihenfolge zu präsentieren, aber das werdet Ihr mir sicherlich nicht Übel nehmen 😉

2017 habe ich ganz überraschend für 11 Tage frei bekommen und ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, war das durch Julian verschuldet. Julian tauchte kurz vorher im Studio auf und irgendwie hatten sich alle gefragt, wo war der so lange? Kurzum durch Julian hatte ich diese 11 Tage und ich buchte eine Flug nach California. Die abgebildeten Karten zeigen die von google aufgezeichneten Wege meines Smartphones auf.

In San Diego gelandet holte mich mein Freund Pete am Flughafen ab und brachte mich zu einem weiteren Freund, Chuck, bei dem ich übernachten konnte. Chuck brachte mich am nächsten Morgen zu Eagle Rider, der Vermiet-Station.

Dort hatte ich eine grosse bequeme Harley Davidson mit Seitentaschen und Topcase gebucht und in der Zeit in der ich noch warten musste, saß ich dann auch mal vor dem Laden auf `ner Bank und …. schaut Euch das Video an. Ich sage nur Einflugschneise !  In meiner Wartezeit fiel mein Blick auf eine Indian Chief in selber Größe. Ich fragte ob der Wechsel auf diese Maschine möglich sei und YES ich bekam die Indian und brauchte auch nicht mehr warten. Hurra, meine Tour konnte beginnen. Mein erster Weg führte mich ins Inland. Auf sogenannten Back Roads fuhr ich Richtung Tehachapi, einer kleinen Stadt in Süd-Kalifornien, die eingebettet in einer traumhaften Landschaft dahinschlummert. Auf dem Weg dorthin passierte das, was mir so häufig auf meinen Touren passierte ……. Ich vergesse die Zeit ….. ich fahre und freue mich und freue mich und fahre usw. ….. und zack, schlagartig ist es plötzlich dunkel und ich habe keine Unterkunft !  So auch auf diesem Weg, zum Glück sah ich noch jemanden auf einem Mini -Traktor bei der Arbeit und der gab mir einen Tipp. In diesem Hotel hatte ich dann zum ersten Mal einen Borrito zum Frühstück. Zu erst dachte ich noch , f..k da brauche ich ja noch ein zweites Frühstück, aber weit gefehlt. ich war froh, das ich beide Hälften überhaupt geschafft habe. Wenn Ihr also mal in die Situation kommt, unterschätzt nicht den Borrito !!!  OK, mein nächster Stop war also bei Mary & Harry in Tehachapi. Harry kannte ich bis dahin nur über die gemeinsame Facebook-Gruppe, trotzdem war die Gastfreundschaft einfach toll. Wir plauschten bis spät in den Abend und am nächsten Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück begleitete mich Harry noch auf seinem Motorrad und dabei fuhr er mit mir traumhafte Strassen, die ich alleine niemals gefunden hätte. Bergauf, bergab vorbei an sanften Hügeln und mit  fantastischen Ausblicken. Irgendwie so mittendrin war einer der zahlreichen Stoppsen der „Tehachpi Loop“. Was ist das?  Also, die Eisenbahn muss ein Tal durchfahren. dabei ist der Höhenunterschied so gravierend, das dort in der Mitte des Tals ein Berg aufgeschüttet wurde. Der Zug umrundet diesen Berg und durchfährt dabei einen Tunnel, so „schraubt“ er sich in die Höhe und überwindet die große Steigung. Nun gibt es Züge, die so lang sind, das beim Durchfahren die Lock schon aus dem Tunnel raus ist, die Zugmitte ist noch im Tunnel und das Zugende ist ebenfalls noch draußen zu sehen. Alle Züge, die diese Strecke befahren sind natürlich in einem Fahrplan zu sehen, nur dieser eine, der nur einmal die Woche kommt, der ist nicht aufgeführt und somit finden sich immer Leute, die mit Fotoapparat, Video, Drohnen usw. bewaffnet, Tage hier im Wohnmobil verbringen um diesen einen Zug zu …. wasauchimmer ….

Mein Freund David hatte für diesen, meinen Kurzbesuch alle vorbereitet, was vorzubereiten war. Der Besuch von einem „Wein & Bierfestival“ , dem Hearst-Castle, dem General Sherman Tree, dem Sequoia Natural Park, dem Pismo-Beach, dem James Dean Memorial und und und. Nochmals Sorry, das ich die Bilder nicht meinem Text zuordnen kann, aber wenn Ihr die Bilder anschaut . wird schon 😉 .

Wie Ihr ja wisst, bin ich ja nicht der typische Kneipengänger, jedoch wenn ich auf Coronado Island bin, kann ich mich nicht gegen einen Besuch meiner „Stammkneipen“ Mc`Pies und Danny`s nicht wehren, zudem ich im My`Pies auf den Deckel meines Freundes Trinken kann 😉 .

Entlang der Highway 1 hätte ich nach jeder Kurve, nach jedem Berg anhalten und Fotos machen können. Zum Teil habe ich das auch getan, wen ich überall angehalten hätte, wäre ich wahrscheinlich jetzt noch nicht zurück. 

Come to California

Meine Freunde hier in New Mexico waren etwas mehr beschäftigt und hatten weniger Zeit für mich, also dachte ich mir ….bevor ich hier in New Mexico auf der faulen Haut liege, fahre doch mal eben nach Kalifornien ……. Gesagt getan und wie so oft, die Entfernungen hier sind einfach für mich nicht greifbar, nicht vorstellbar. Ich hatte für diese Tour eine Woche Zeit geplant und oje, nachdem ich meine Stationen in mein Navi eingegeben hatte …. 1800 Meile nach Fresno, Cal. etwas mehr mehr als 600 Meilen von dort nach San Diego und von dort zurück nach New Mexico wieder around 1800 Meilen. ABER ich habe die meisten meiner Freund treffen können und wir hatten jede Menge Späßchen. Natürlich machte ich auch auf meiner Lieblingsinsel Coronado Island halt. Wenn Ihr irgenwie , irgendwann mal die Möglichkeit habt oder bekommt, macht Stop auf dieser Insel, flaniert auf der Orange Ave, schlendert durch die  kleinen Straßen mit vielen traumhaften Gärten und Häusern, schaut Euch das legendäre Hotel Del Coronado an, verbringt Zeit am Strand und habt Dinner in Mc`Ps Irish Pup. Für mich der perfekte Tag. Ach ja , beinahe vergessen, der Sonnenuntergang ist einfach toll und danach zu Mc`Ps 😉 .                                           Auf meiner Motorradtour hatte ich dieses, für mich vollkommen neue Gefühl von richtig Angst beim Fahren. Ich bevor damals die Hwy 40 und entlang dieser Hwy stehen verdammt viele Hinweisschilder, die vor dem häufigen starken Winden warnen und diese Winde sind stark. Ich konnte mit meinem Motorrad fast nur Schrittgeschwindigkeit fahren und hatte wirklich Blut und Wasser geschwitzt. Anhalten war auch keine Alternative, der Wind war einfach unglaublich stark und die ersten Abfahrt kommt erst nach 64 Meilen. Zurück zum Punkt, ich war wieder auf dieser Hwy und der Wind war wiedermal ein tolles Erlebnis. Im Auto hatte ich aber deutlich mehr Zeit und Gelegenheit die abwechslungsreiche Landschaft zu bestaunen. Abwechslungsreich, das Stichwort ! Was mag wohl in den Köpfen der ersten Siedler vor sich gegangen zu sein? Die kamen mit Ihren Ochsenkarren in dieses Gebiet und soweit man Blicken kann Steine und Felsen jeder Größe. Bis zur Größe eines EInfamilienhauses, lediglich der Wechsel von fachem Land, zu leichten Hügel und hohe Berge, aber immer nur Steine, Steine, Steine… Die Hwy durchquert auch Arizona und da waren sie endlich, die Kaktusse, die in jeden alten Western gehören. Von denen ich ich angenommen hatte, das man diese im Notfall anzapfen könne um deren Wasser zu trinken, aber das geht wohl dann nur einmal ;-( . Also nicht tun !!

Bye now see you soon in Eckernförde 

 

 

around 600 Miles ….

… oder auch 960 Kilometer und nicht einer davon war auch nur annähernd langweilig oder eintönig. Ja, da habt Ihr wohl recht, die hauptsächlichen Motive meiner Bilder sind Landschaften und Autos, alte Autos. . Harm hätte hier seine wahre Freude. Ich weiß nicht warum, aber es stehen hier unglaublich häufig wahre Schätze auf privatem Grund und rosten so vor sich hin. Ich glaube, das es auch unter Euch einige gibt, die da nach dem Preis fragen würden. Das Museum „Route 66“  war ein Zufallstreffer. Eigentlich wollte ich noch weiter auf der Hwy bleiben, um zügiger voran zu kommen, doch es kam halt anders und dieses Museum war das „Verfahren“ alle male wert. Ups 😉  nun habe ich es verraten, ich bin zu früh abgebogen aber … watt für`n Glück! Entgegen aller anderen Sehenswürdigkeiten war dieses Museum noch ein wahres Schnäppchen, der Eintritt betrug lediglich 5 Dollar, viel zu wenig für das, was geboten wird. Nun gut,  dieses Highlite war nur eines von vielen. Die Landschaft zu beiden Seiten haut mich doch immer wieder um und wie so immer könnte ich nach jeder Kurve anhalten und meinen Film verschießen, sorry, ich meine natürlich meine Speicherkarte füllen 😉  .  Ein nächster Stop war dann das         „Billy The Kid Museum“  . Bilder, Sheriffsterne, Sattelse, Revolvers ….. und endlich jede Menge Winchester, allen Alters und auch einige alte Autos.  Alle diese „Sight seeing Spots“ sind in der Regel Familienbetriebe und richtig liebevoll ausgestattet und geführt. Wenn ich nicht bei Zeiten erwähnt hätte … I´m Fred from germany and sorry my language is a little bit limited 😉 ich bin mir sicher, ich hätte die ganze Familiengeschichte erfahren … aber stets nett und immer 180% freundlich , höfflich, verständnisvoll.

Aber so sind wir ja auch alle 😉 Bis demnächst …..

Schnee …. Regen …. SONNE ….

Ja, ich habe es im Vorfeld immer wieder gesagt und betont, das ich in wärmere Gefilde weiter ziehe, wenn es mir zu kühl wird 😉 …………aber NEIN! Es ist hier einfach nicht zu toppen. Zum Start am Morgen fiel Schnee und der Off Road Weg vom Haus zu Hauptstraße war lecker dirty, aber das bewältigte der Jeep mit Leichtigkeit. Nicht gleich umme Ecke, aber so nach ein paar Meilen wechselte der Himmel von dunklem Grau immer mehr zu hellem Grau und schließlich in schönes Blau. Die Temperaturen bleiben dabei kühl, jedoch, was tut das schon machen tun, wenn die Sonne lacht und die Aussichten einfach spektakulär sind. Ich habe mich sogar dazu verleiten lassen mir Trekking- Boots zu kaufen und das, obwohl ich nach meiner Marinezeit nie wieder „Wandern“ wollte. Wie schon so oft auf meinen Wegen fiel es mir richtig schwer, nicht nach wenigen Metern, nach jeder Kurve, auf jeder kleinen Anhöhe anzuhalten um Fotos zu machen. Geschossen habe ich jede Menge, die ich hier aber nicht alle Einstellen möchte, das hebe ich mir dann für später einmal auf 😉 . Auf dem Weg passierten wir einige kleine und kleinste Orte, die ähnlich, wie auch bei uns, immer mehr dahinsterben. Für die jungen Leute gibt es einfach zu wenig Arbeit und somit ziehen sie in Richtung größere Städte,was dann hier in der Regel bleibt sind Farmer und retired People.                       Diese Weite, diese unglaubliche Weite und dann mittendrin , einfach so, ein Pilz , nein, DIESER PILZ ! Leider konnte mir keiner sagen wie dieser Sonderling mit Cowboyhut heißt und ich wußte auch nicht, was ich Herrn GOOGLE fragen sollte. Vielleicht hat von Euch Einer/Eine/Eines eine Idee ?    OK, für heute sagt ich Euch „Gute Nacht“. Bis demnächst 😉

 

 

 

Einfach mal so beeindruckendes NIX

Disae Tour verlief alles Andere als gedacht. Ich machte mir voll die Gedanken welche Schuhe ich anziehen sollte, da ich mit 15 cm Schnee nicht gerechnet hatte 😉 In dem Ort, in dem ich angekommen war lagen, wie Ihr ja an den Bildern sehen konntet, tatsächlich jede Menge Schnee und bei meinem Start war der Himmel auch durchgehend grau und versprach eventuell noch mehr Schnee. Als ich jedoch die Stadt hinter mich  gelassen hatte, klarte sich der Himmel auf und zeigte sich bis zum laten Abend in wunderbaren dunklem Blau. Die Temperaturen lagen dabei nur knapp über dem Gefrierpunkt und von Schnee war eigentlich nur wenig zu sehen. Gibt es da nicht so ein altes deutsches Sprichwort……. wenn Engel reisen ….  Wie auch schon in vorherigen Beiträgen beschrieben, ist dieses absolute NIX so unglaublich abwechslungsreich und so ganz anders, das mir auch dieses mal die Worte fehlen.  Es ist einfach …….so wie es ist …. SCHÖN! Auf meinem Weg durchfuhr ich auch einige kleine und kleinste Ortschaften, so klein, das man nach lesen des Ortseingangsschildes schon wieder aus dem Ort raus war. Viele der kleinen Shops sahen aus, als seinen sie wärhend der „Wild Westzeit“ verlassen worden, jedoch waren einige auch liebevoll restauriert und wenn nicht die riesen Trucks davor gestanden hätten ….. ich hätte fest  …. In einem bin ich von Neugier ( Hunger) getrieben dann auch rein gegangen und anhand der Bilder könnt Ihr ja sehen, es was schon ziemlich unique. Der Wirt braute sein eingenes Bier und war stolz darauf mir sein Eigenkreation von Kölsch zu präsentieren. OK ich bin kein Bier-Fan, aber ich sah mich dann doch schon verpflichte , also „Prost“;- )

Auf nach New Mexico

Wie ich Euch schon sooooo häufig erzählt habe, diese Weite, diese Endlosigkeit, das kann einen so wie mich schon tief beeindrucken. Nicht unbedingt umhauen, aber „JESUS“ (eines meiner neuen Lieblingsworte)  ich werde mich niemals daran gewöhnen, denke ich.  Dieses mal ging das schon bei der Ankunft am Airport DALLAS los. Ich dachte mich trifft der Schlag. Eigentlich geht der Fred lieber Treppen, bevor er die angebotenen Rolltreppen benutzt, was sich mir aber da in DALLAS bot ……. nein Danke! Da das Ende dieser Treppe für mich nicht zu sehen und ich ja auch schon so lange unterwegs war ( alles Ausreden) beschloss ich diesmal den vielen anderen Peoplen zu folgen und die Rolltreppe zu benutzen. Nur mal so erwähnt, wie auch bei allen vorherigen Flügen,wurde ich auch dieses mal sehr sehr gründlich Untersucht, einschließlich eines Drogenwischtestes LOL   Entgegen meiner Annahme die gleich Temperaturen wie „bei uns“ vorzufinden haben sich nicht bestätigt. Hier ist es pretty warm und über alles spannt sich ein dunkelblauer Himmel ohne auch nur das kleinste Wölkchen. Abwechelungsreiche Fotos werde ich nicht bieten können, da es hier doch überall gleich aussieht. Endlose Weiten, wie sagt man so schön, man kann hier heute schon sehen, wer nächste Woche zu Besuch kommt. 😉  

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