Eigentlich hatte ich das nicht für möglich gehalten, aber tatsächlich habe ich, wie viele andere, auch das Gefühl ein „mehr“ an Zeit ( am Meer) zu haben. Natürlichstimmt das so nicht, trotzdem stellte ich mir die Frage ….. und jetzt?

Mein blog ! Das ist es! Ich habe ja nicht nur eine Tour gemacht. Nein, da waren schon einige mehr und die werde ich hier nun auch einstellen. Da diese jedoch einige Jahre zurückliegen, ist es nicht so leicht für mich die Bilder in der richtigen Reihenfolge zu präsentieren, aber das werdet Ihr mir sicherlich nicht Übel nehmen 😉

2017 habe ich ganz überraschend für 11 Tage frei bekommen und ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, war das durch Julian verschuldet. Julian tauchte kurz vorher im Studio auf und irgendwie hatten sich alle gefragt, wo war der so lange? Kurzum durch Julian hatte ich diese 11 Tage und ich buchte eine Flug nach California. Die abgebildeten Karten zeigen die von google aufgezeichneten Wege meines Smartphones auf.

In San Diego gelandet holte mich mein Freund Pete am Flughafen ab und brachte mich zu einem weiteren Freund, Chuck, bei dem ich übernachten konnte. Chuck brachte mich am nächsten Morgen zu Eagle Rider, der Vermiet-Station.

Dort hatte ich eine grosse bequeme Harley Davidson mit Seitentaschen und Topcase gebucht und in der Zeit in der ich noch warten musste, saß ich dann auch mal vor dem Laden auf `ner Bank und …. schaut Euch das Video an. Ich sage nur Einflugschneise !  In meiner Wartezeit fiel mein Blick auf eine Indian Chief in selber Größe. Ich fragte ob der Wechsel auf diese Maschine möglich sei und YES ich bekam die Indian und brauchte auch nicht mehr warten. Hurra, meine Tour konnte beginnen. Mein erster Weg führte mich ins Inland. Auf sogenannten Back Roads fuhr ich Richtung Tehachapi, einer kleinen Stadt in Süd-Kalifornien, die eingebettet in einer traumhaften Landschaft dahinschlummert. Auf dem Weg dorthin passierte das, was mir so häufig auf meinen Touren passierte ……. Ich vergesse die Zeit ….. ich fahre und freue mich und freue mich und fahre usw. ….. und zack, schlagartig ist es plötzlich dunkel und ich habe keine Unterkunft !  So auch auf diesem Weg, zum Glück sah ich noch jemanden auf einem Mini -Traktor bei der Arbeit und der gab mir einen Tipp. In diesem Hotel hatte ich dann zum ersten Mal einen Borrito zum Frühstück. Zu erst dachte ich noch , f..k da brauche ich ja noch ein zweites Frühstück, aber weit gefehlt. ich war froh, das ich beide Hälften überhaupt geschafft habe. Wenn Ihr also mal in die Situation kommt, unterschätzt nicht den Borrito !!!  OK, mein nächster Stop war also bei Mary & Harry in Tehachapi. Harry kannte ich bis dahin nur über die gemeinsame Facebook-Gruppe, trotzdem war die Gastfreundschaft einfach toll. Wir plauschten bis spät in den Abend und am nächsten Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück begleitete mich Harry noch auf seinem Motorrad und dabei fuhr er mit mir traumhafte Strassen, die ich alleine niemals gefunden hätte. Bergauf, bergab vorbei an sanften Hügeln und mit  fantastischen Ausblicken. Irgendwie so mittendrin war einer der zahlreichen Stoppsen der „Tehachpi Loop“. Was ist das?  Also, die Eisenbahn muss ein Tal durchfahren. dabei ist der Höhenunterschied so gravierend, das dort in der Mitte des Tals ein Berg aufgeschüttet wurde. Der Zug umrundet diesen Berg und durchfährt dabei einen Tunnel, so „schraubt“ er sich in die Höhe und überwindet die große Steigung. Nun gibt es Züge, die so lang sind, das beim Durchfahren die Lock schon aus dem Tunnel raus ist, die Zugmitte ist noch im Tunnel und das Zugende ist ebenfalls noch draußen zu sehen. Alle Züge, die diese Strecke befahren sind natürlich in einem Fahrplan zu sehen, nur dieser eine, der nur einmal die Woche kommt, der ist nicht aufgeführt und somit finden sich immer Leute, die mit Fotoapparat, Video, Drohnen usw. bewaffnet, Tage hier im Wohnmobil verbringen um diesen einen Zug zu …. wasauchimmer ….

Mein Freund David hatte für diesen, meinen Kurzbesuch alle vorbereitet, was vorzubereiten war. Der Besuch von einem „Wein & Bierfestival“ , dem Hearst-Castle, dem General Sherman Tree, dem Sequoia Natural Park, dem Pismo-Beach, dem James Dean Memorial und und und. Nochmals Sorry, das ich die Bilder nicht meinem Text zuordnen kann, aber wenn Ihr die Bilder anschaut . wird schon 😉 .

Wie Ihr ja wisst, bin ich ja nicht der typische Kneipengänger, jedoch wenn ich auf Coronado Island bin, kann ich mich nicht gegen einen Besuch meiner „Stammkneipen“ Mc`Pies und Danny`s nicht wehren, zudem ich im My`Pies auf den Deckel meines Freundes Trinken kann 😉 .

Entlang der Highway 1 hätte ich nach jeder Kurve, nach jedem Berg anhalten und Fotos machen können. Zum Teil habe ich das auch getan, wen ich überall angehalten hätte, wäre ich wahrscheinlich jetzt noch nicht zurück.